AK30-2 - Herren

NRW-Liga | Liga 5.B

Kapitän

Christian Jantoß

Co-Kapitän

Frank Rüter

Kader

Tim Bliss | Mark Bray | Marc Bryan | Alexander Jacobs | Sebastian Jacobs | Christian Jantoß | Christian Kühn | Kevin Lake | Mattias Rickert | Frank Rüter

Saisonvorschau: Herren AK30-2

"Nichts ist so beständig wie der Wandel."
(Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.)

Neue Team-Bezeichnung, neue Mitspieler, neue Gruppengegner - Langeweile sieht anders aus. Nachdem der zweiten Mannschaft um Benedikt Schotten und Carlo Oberkönig im letzten Jahr gleich im ersten Anlauf souverän der Aufstieg gelang, ließen der Ritterschlag des Clubs und die Beförderung zum Team AK30 1 nicht lange auf sich warten. Wir gratulieren natürlich ganz herzlich, werden aber alles daran setzen um uns diesen "Titel" zurückzuholen.

Ob es uns allerdings gelingt in diesem Jahr um den Aufstieg mitzuspielen, wird maßgeblich davon abhängen, ob die erfahrenen Spieler ihr Leistungspotenzial abrufen und mit guten Ergebnissen in die Clubhäuser kommen können. Mit Alexander Jacobs und Kevin Lake haben wir zudem zwei neue Mitspieler für unser Team gewinnen können, die in diesem Jahr erste Liga-Erfahrungen sammeln werden.

Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß, auch, weil wir im Vergleich zum Vorjahr auf komplett anderen - wenn auch uns bekannten - Plätzen spielen werden. Los geht es Ende April in Lippstadt - eine gute Wahl der Organisatoren, denn zu Beginn der Saison dürften die Balltaschen noch prall gefüllt sein. Über den Platz in Bad Driburg arbeiten wir uns dann vor zum sprichwörtlichen "Bergfest" in Stahlberg, bevor es im August zum vorletzten Spieltag auf die Anlage von Gut Drechen nach Hamm geht. Das Finale findet dann nach den Clubmeisterschaften auf dem Kurs Haxterlinks statt. Wenigstens diese Konstante ist uns bei all dem Wandel geblieben. Drücken wir die Daumen, dass es bis dahin spannend bleibt und erst an diesem Tag entschieden wird, wer in der nächsten Saison eine Gruppe höher aufteen darf.

Spieltag 1: GC Lippstadt

Die erhöhte Konzentration an Stresshormonen beschleunigt den Herzschlag und lässt den Blutdruck steigen. (Quelle: AOK-Webseite)

So oder so ähnlich lassen sich meine letzten Stunden vor dem ersten Abschlag zusammenfassen. Der Spieltag selbst fand dann zwar doch noch ein gutes Ende, hätte aber auch in einem ziemlichen Fiasko für uns enden können. Als Captain hatte ich zwischendurch auf jeden Fall den Eindruck, in einem Raum-Zeit-Kontinuum gefangen zu sein. Warum ist schnell erklärt.

Eintrag aus dem Logbuch des Captain.

Sternzeit 2022,4 – Donnerstag, 21. April
Die Besatzung der AK30 II besteht aus 10 Mitgliedern, von denen aufgrund der Handicap-Vorgaben des LGV derzeit nur 8 spielberechtigt sind. Daher waren die 6 Spieler und 2 Ersatzspieler für den Spieltag in Lippstadt schon zu Beginn des Jahres schnell gefunden. Die heutige Umfrage über den Kommunikator, ob alle Mitglieder nach wie vor für den Außeneinsatz zur Verfügung stehen, verläuft zu 100% positiv.

Dienstag, 26. April
Murphy lässt grüßen. Während es an allen anderen Tagen dieser Woche trocken bleibt, suchen wir uns natürlich ausgerechnet den Tag aus, an dem uns Hagel- und Regenschauer beim Trainingseinsatz begleiten. Die nächste Proberunde spielen wir auf dem Holodeck. Einer der aufgestellten Spieler zieht seine Nominierung zurück, unser Fähnrich wird als Reservist angefordert.

Mittwoch, 27. April
Ein Besatzungsmitglied, das von einer Mission auf Belek 7 zurückgekehrt ist, teilt mit, Kontakt mit einer unbekannten Spezies gehabt zu haben und will sich vor einem erneuten Einsatz zu weiteren Untersuchungen auf die Krankenstation begeben.

Donnerstag, 28. April – 10:00 Uhr
Noch 48 Stunden bis zum Start der Mission. Die Krankenstation erteilt kein grünes Licht für einen weiteren Einsatz. Jetzt muss die komplette Reserve einspringen. Zwischenzeitlich wurde der Fähnrich jedoch abkommandiert, und unser Lieutenant Commander steht zwar zur Verfügung, rät aber aufgrund fehlender Praxiserfahrung von einem Einsatz ab. Die Konzentration an Stresshormonen steigt.

Donnerstag, 28. April – 18:00 Uhr
Noch 40 Stunden bis zum Start der Mission. Die Sternenflotte kündigt an, dass Lieutenant David Schulz und Wissenschaftsoffizier Michael Kodziesa zu uns stoßen und die Mannschaft komplettieren werden. Wir bewegen uns also wieder mit Impulsgeschwindigkeit – und die Konzentration an Stresshormonen beginnt wieder zu sinken.

Freitag, 29. April – 20:00 Uhr
Noch 14 Stunden bis zum Start. Ich erhalte einen Funkspruch aus dem Maschinenraum, dass Lippstadt keine Bestätigung für den Einsatz der Ersatzspieler gesendet hat. Die Konzentration an Stresshormonen steigt erneut.

Samstag, 30. April – 9:00 Uhr
Eine kurzfristige Veränderung des Start-Tees führt zu zusätzlichem Bluthochdruck, aber mithilfe des Kommunikators kann ich den Rest des Teams rechtzeitig darüber informieren. Und als die korrekte Mannschaftsaufstellung 15 Minuten vor der Deadline endlich im System ist, sinkt die Konzentration an Stresshormonen endgültig.

Samstag, 30. April – 10:00 Uhr
Der Außeneinsatz beginnt: Sebastian Jacobs startet im ersten Flight und steht am Abschlag. Sauberer Rückschwung und…. er toppt den Ball, der über den Damenabschlag mit hohem Tempo auf das erste Wasserhindernis zurollt. Anschließend teet er erneut auf. Als ich Sebastian das nächste Mal sehe, steht er 50 Meter weiter vorn unter Bäumen und schlägt seinen vermeintlich vierten Schlag zurück aufs Fairway. Was für ein Saisonbeginn.

Logbuch Ende.

 

Was gibt es sonst noch zu berichten? Wir sind trocken über die Runde gekommen, und das auf einem tollen Platz, der für diese Jahreszeit bereits in einem sehr guten Zustand war. Aber das Wichtigste: wie in der AK30 üblich war es wieder ein sehr lustiger und angenehmer Tag. Schade nur, dass der Club aus Hamm seine Mannschaft zu Beginn des Jahres leider wieder abgemeldet hat und wir somit nur 4 Spieltage haben werden.

Und die Ergebnisse? Sebastians erster Abschlag hatte das Wasserhindernis wohl doch noch irgendwie überwunden, und so wurde er am Ende auf dem Par 73-Kurs mit einem Score von 80 und 7 (!) Schlägen Vorsprung Bruttosieger. Auch der Rest des Teams hat ordentlich "abgeräumt": Vier der fünf gewerteten Spieler konnten sich unter den ersten 7 platzieren und damit den Tagessieg und volle Punktzahl einfahren. Und Mattias Rickert durfte sich über einen Greenfee-Gutschein freuen – auch wenn dieser in Lippstadt traditionell an den letzten Platz vergeben wird, damit man die Anlage doch noch einmal etwas besser kennenlernen kann.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Sebastian Jacobs (80), David Schulz und Michael Kodziesa (je 87), Christian Jantoß (90) und Marc Bryan (97). Mattias Rickert spielte mehr als 97 und war somit der Streicher des Spieltags.

Infos

detaillierte Ergebnisse

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