2. Herren

NRW-Gruppenliga | Gruppe 3

Kapitän

Aljoscha Klein

Kader

André Bechtold   |   Andre Bierwirth   |   Marcel Bierwirth   |   Timo Grollius   |   Fabian Hüls   |   Luca Huppertz   |   Manuel Hartmann   |   Thorin Jantoß   |   Aljoscha Klein   |   Pierre Kirchhoff   |   Alexander Lutter   |   Clemens Ludwig   |   Joshua Marquardt   |   Lennart Mills   |   Philipp Neuhäuser   |   Sebastian Peitz   |   Luke Rogge   |   Christoph Suermann   |   Henri Stijohann   |   Noah Sommermeyer   |   Piet Stich   |   Steffen Schwade   |   Julian Windt

Saisonvorschau

Mit großer Vorfreude startet unsere 2. Mannschaft in die Golfsaison 2026. In der DGL-Gruppenliga, Gruppe 3, stehen erneut fünf Spieltage auf dem Programm. Dabei führt uns der Spielplan vor allem in den Westen und Südwesten Deutschlands, an den östlichen Rand des Ruhrgebiets sowie an den nördlichen Rand des Sauerlands. Gespielt wird auf den Anlagen des Golfclub Werl, Unna-Fröndenberg, Gut Neuenhof und Gut Köbbinghof. Diese abwechslungsreichen Plätze versprechen unterschiedliche Anforderungen und spannende sportliche Herausforderungen.

Sportlich gehen wir die Saison mit einer klaren, aber realistischen Zielsetzung an: Die favorisierten Teams aus Unna-Fröndenberg und Gut Neuenhof möchten wir so lange wie möglich ärgern und im Kampf um die oberen Tabellenplätze mitmischen. Beide Mannschaften verfügen über Erfahrung aus der Landesliga und gehen entsprechend mit einer Favoritenrolle in die Saison. Umso wichtiger wird es für uns sein, geschlossen aufzutreten und unsere Leistungen konstant über alle Spieltage hinweg abzurufen.

Der Saisonauftakt am 17.05. findet beim Golfclub Werl statt. Als Ausrichter und aufgrund seines interessanten Platzdesigns sowie der Besonderheit, dass es sich um einen 9-Loch-Platz handelt, geht Werl mit Heimvorteil an den Start. Für uns stellt Werl eine gewisse Unbekannte dar, die jedoch das Potenzial besitzen, in dieser Liga für Furore zu sorgen. Die längste Anreise steht am 31.05. zum zweiten Spieltag beim GC Unna-Fröndenberg an. Aufgrund ihrer Landesliga-Erfahrung sind sie eindeutig als Favoriten auf den Aufstieg einzuschätzen. In unmittelbarer räumlicher Nähe folgt am 14.06. der dritte Spieltag beim GC Gut Neuenhof. Auch Neuenhof zählt aufgrund seiner Erfahrung aus höheren Spielklassen zum engeren Favoritenkreis. Beide Spieltage werden für uns echte Gradmesser sein, bei denen wir uns mit den erfahrensten Teams der Liga messen und zeigen wollen, was in uns steckt. Ähnlich wie zum Saisonauftakt gestaltet sich der vierte Spieltag am 28.06. beim GC Gut Köbbinghof. Auch dieses Team ist für uns schwer einzuschätzen, bringt jedoch ebenfalls die Qualität mit, an starken Tagen ganz oben mitzuspielen. Auch hier steht ein interessanter und anspruchsvoller Platz auf dem Plan. Den Abschluss der Saison bildet unser Heimspiel am 19.07., bei dem wir unseren Heimvorteil nutzen und die Saison gemeinsam vor heimischer Kulisse erfolgreich abschließen möchten.

Besonders positiv stimmt die Entwicklung unseres Kaders. Mit 24 Spielern, darunter acht Neuzugänge, verfügen wir über einen sehr guten Mix aus erfahrenen Mannschaftsspielern und jungen, hungrigen Talenten. Neben dem sportlichen Abschneiden steht daher auch die Weiterentwicklung der Mannschaft sowie jedes einzelnen Spielers im Fokus. Gerade für die vielen jungen Akteure geht es darum, wertvolle Erfahrungen im Mannschaftswettbewerb zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mit dieser Mischung aus Ehrgeiz, Teamgeist und Entwicklungspotenzial wollen wir die Saison aktiv gestalten, mutig auftreten und an jedem Spieltag zeigen, dass mit uns zu rechnen ist.

Spieltag 1: GC Werl

Starker Saisonauftakt für den Uni-GC Paderborn in Werl

Am ersten Spieltag der DGL-Gruppenliga Herren 2026 trat die zweite Mannschaft des Uni-GC Paderborn beim Golf Club Werl an. Auf dem Par-70-Kurs konnten die Paderborner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den zweiten Platz hinter dem favorisierten Team aus Unna-Fröndenberg sichern.

Beste Spieler der Mannschaft waren Aljoscha (81), Steffen (84) und Manuel (89), die allesamt eine Runde in den 80ern ins Clubhaus brachten.

Besonders erfreulich waren auch die Leistungen von Julian, der sich in der Nettowertung auf einen hervorragenden 3. Platz spielte. Auch Lennart Mills überzeugte mit einer starken Nettorunde und erreichte dort Platz 8.

Der Spieltag zeigte einmal mehr, wie unterschiedlich Golf sein kann. Während einige Spieler bereits früh auf den ersten Bahnen wichtige Schläge liegen ließen, gelangen anderen im Laufe der Runde starke Comebacks. So wurde auf den letzten Löchern um jeden einzelnen Schlag gekämpft, um das Mannschaftsergebnis noch weiter zu verbessern.

Für Gesprächsstoff sorgte nach der Runde vor allem die Nettowertung und das Mannschaftsfoto: Während Julian mit seiner 91er Runde auf dem Papier zunächst eher unscheinbar wirkte, stellte sich bei der Auswertung heraus, dass er damit tatsächlich den dritten Nettoplatz des gesamten Teilnehmerfeldes erreicht hatte. Ein schönes Beispiel dafür, dass sich Durchhaltevermögen bis zum letzten Putt auszahlen kann. Dies zeigte sich dann im Nachgang auch beim Mannschaftsfoto.

Eine weitere kleine Besonderheit: Von den sechs gewerteten Paderborner Spielern lagen gleich vier innerhalb von nur zwölf Schlägen. Das zeigt, wie ausgeglichen die Mannschaft auftrat und dass jeder einzelne Score für den zweiten Platz von Bedeutung war.

Mit dem zweiten Platz zum Auftakt hat sich der Uni-GC Paderborn eine gute Ausgangsposition für die kommenden Spieltage erarbeitet. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und den Abstand zur starken Mannschaft aus Unna-Fröndenberg in den nächsten Begegnungen weiter zu verkürzen.

Geschrieben von Aljoscha Klein (Spieler der 2. Mannschaft des Uni-GC PB)

Spieltag 3: GC Gut Neuenhof

Praktische Übungen im Sand- und Forstwesen

Der dritte reguläre Spieltag führte die 2. Herrenmannschaft des Universitätsgolfclubs zum „weit entfernten" Golfclub Gut Neuenhof. Bei sommerlichen 14 bis 15 Grad, einzelnen Schauern und gelegentlichen Sonnenstrahlen erwartete uns ein Platz in hervorragendem Zustand. Schöne Fairways, zügige und spurtreue Greens sowie fantastische fluffige Bunker luden zum ein oder anderen Spiegelei ein. Auch der Baumbestand war äußerst schön und bot zumindest kleine Lücken, um dem größeren Unheil gelegentlich zu entkommen. Bei teils extrem böigem Wind und einem anspruchsvollen, von Weiß immerhin 6.150 Meter langen Platz versuchte die Mannschaft, ihren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Nachdem klar war, dass die Gastgeber überraschenderweise ein A-Team aufgestellt hatten, wurde die Erwartungshaltung vorsorglich auf Platz drei in der Tageswertung angepasst.

Zu meiner Person: Bei meinem zweiten Ligaspiel überhaupt und einem Handicap von 17,5 durfte ich auf diesem Platz 24 Schläge über Par mitnehmen. Nach einer überragenden Proberunde standen für mich eigentlich nur zwei Ziele im Vordergrund: den Score zusammenhalten und Spaß haben. Nach solidem Beginn musste ich jedoch feststellen, dass ein Driver nicht automatisch 220 Meter fliegt und Golf deutlich mehr Freude bereitet, wenn man gut spielt. Nach meiner ersten 10 auf der Scorekarte und zwei verlorenen Bällen wandelte sich die konzentrierte Wettkampfrunde zunehmend in eine Achtsamkeitsübung. Meine Bälle fühlten sich dabei magisch von der heimischen Tierwelt angezogen und verbrachten ihre Zeit lieber bei Bussarden, Schwanzmeisen, Gartenrotschwänzen, Grünspechten und Nilgänsen als auf den Fairways. Lediglich die idyllisch quakenden Frösche im Teich blieben verschont.

Trotz aller mentalen Stärke fühlen sich fünf Stunden eher mäßiges Golf, sechs verlorene neue Bälle und eine Sammlung von Drei-Putts nicht besonders gut an – insbesondere dann nicht, wenn der Wind ständig die Richtung wechselt und jede Form von Längenkontrolle zur Theorie werden lässt. Einer meiner Mitspieler brachte die Situation regelmäßig treffend auf den Punkt: „Dieses Zählspiel ist aber auch echt hart.“ Motiviert von diesen aufbauenden Worten gelang es mir, auch weiterhin gut gelaunt Slices in die umliegenden Wälder zu schlagen.

Immerhin konnte ich meine Kompetenzen erweitern. Die praktischen Übungen im Sand und zwischen den Bäumen förderten meine Kreativität erheblich. Außerdem lerne ich zunehmend, wie Golfplätze funktionieren, auf denen tatsächlich Bäume neben und auf den Fairways stehen.

Nun aber weg von mir und hin zum Team: Leistungstechnisch blicke ich auf einen starken Auftritt zurück. Trotz einer heterogenen Mannschaft aus vier Rookies und vier erfahrenen Spielern erfüllte das Team erneut alle Erwartungen. Mit 133,7 Schlägen über Par und somit 44 Schlägen Rückstand auf den zweiten Platz (Gut Neuenhof) belegten wir einen soliden dritten Platz in der Tageswertung vor Werl (157,7) und Gut Köbbinghof (166,7). In der Gesamtwertung liegen wir damit punktgleich mit dem Golfclub Gut Neuenhof auf dem 2. Platz.

Voller Motivation und in der Hoffnung auf einmal normales Gutwettergolf freut sich die 2. Herrenmannschaft des Uni-GC nun auf den nächsten Spieltag im Golfclub Gut Köbbinghof.

Geschrieben von Lennart Mills (Spieler der 2. Mannschaft des Uni-GC PB)

Infos

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Kontakt

Aljoscha Klein
aljoscha.klein@haxterpark.de