AK50-1 - Herren

NRW-Liga | Liga 4.A

Kapitän

Harald Willeke

Kader

Manfred Berens   |   Thomas Berning   |   Rudi Dammer   |   Ralf Eckel   |   Uwe Geisler   |   Eckhard Gierse   |   Dirk Reinsberger   |   David Schulz   |    Ralph Volbert   |   Harald Willeke

Saisonvorschau:

Drinbleiben und Spaß haben

Nachdem wir am letzten Spieltag der vergangenen Saison dem Aufstieg erfolgreich von der Schippe gesprungen sind, ist der Klassenerhalt auch 2022 unser primäres Ziel. Da wir mit dem Heimspieltag beginnen, ist zunächst selbstverständlich die Tabellenführung vorgesehen. Die werden wir dann auf ausschließlich ostwestfälisch-lippischem Terrain möglichst lange verteidigen. Außer auf unsere alten Bekannten aus Sennelager (Sennelager, immer wieder Sennelager - frei nach Herbert Zimmer 1954: Botzik, immer wieder Botzik, der rechte Läufer der Ungarn...) werden wir auf völlig andere Mannschaften und Plätze treffen. Wie schön Letztere dann sind, entscheidet maßgeblich der Score.

Als derzeitiger Kapitän habe ich der Mannschaft die strenge Einhaltung der 3G-Regeln eingeimpft: gerade, gerade, gerade. Von mir aus auch grandios, genau, genial, aber keinesfalls gruselig, gedankenlos, grottenschlecht. Entschuldigung, ich bin schon völlig verlauterbacht. Das haben wir hoffentlich im April dann hinter uns gelassen...

Der Kader steht, Änderungen zur letzten Saison gibt es bisher keine. Einzeln oder in Gruppen trainieren wir derzeit schon intensiv. Der ein oder andere auch in wärmeren Gefilden - einige waren auch schon in Südamerika und auf Hawai, leider nur auf Davids Trackman-Simulator.

Spieltag 1: Uni-GC Paderborn

Von guten Turnierpferden...

... wird behauptet, sie sprängen nicht höher, als unbedingt nötig. So betrachtet ist alles gut. Die Tabellenführung ist - wie erhofft und auch erwartet - erreicht. Wir können grundsätzlich entspannt auf den nächsten Spieltag in Herford blicken.

Aber es war mehr als spannend und knapp. Schon vor dem Spiel musste Tim mit einer Schmerztablette aushelfen. Bei einem von uns deutete sich eine Brustmuskelzerrung an - oder war es mehr das aufkommende Herzklabastern vor dem ersten Abschlag? Egal. Am Ende lagen die ersten vier Mannschaften nur 10 Schläge auseinander und da sind dann zwei Ergebnisse jenseits der 90 als Heimmannschaft schon fast zu viel - Tim, bitte zwei weitere Schmerztabletten! Wie erfreulich, dass die anderen vier Resultate sehr gut waren und wir durch die neu eingeführte Punktevergabe nach Rangfolge das Bestmögliche erreicht haben.

Insgesamt war es ein sehr schöner Golftag. Es war sonnig und der kräftige Ostwind ließ echtes Links-Feeling aufkommen. Die Grüns waren sehr spurtreu und schon passend schnell. Die gesamte Spieltags-Organisation sowie die Bewirtung waren vorbildlich. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Greenkeeping, Spielleitung und Gasthaus.

Da auch die AK50-2 ihren Spieltag als Sieger abgeschlossen hat, gab es rund um das Clubhaus viele zufriedene Uni-GC-Gesichter.

Noch eine kleine Statistik, an der man Windstärke und -richtung ablesen kann: An den Löchern 1 und 10 wurde insgesamt nur achtmal Par oder besser (ein Birdie) gespielt. Dem stehen über 30 Doppelbogeys (oder schlechter) gegenüber.  
 
Folgende AK50-1-Spieler vergaßen allesamt ein Mannschaftsphoto zu machen : Uwe Geisler, Eckhard Gierse, Dirk Reinsberger, David Schulz, Ralph Volbert, Harald Willeke und Rudi Dammer, der als Caddie Ruhe und Erfahrung einbrachte.

Spieltag 2: GC Herford

Ins Mittelfeld abgerutscht

Was die Proberunden vermuten ließen, hat der Spieltag bestätigt: der 9-Loch-Platz in Herford mit seinen engen Bahnen, relativ kleinen und schnellen Grüns und den hier und da überraschend ungünstig platzierten Fairwaybunkern, Bäumen, Pernalty-Areas usw. hat uns öfter zum Schläger greifen lassen, als gewünscht. Mit gewerteten Ergebnissen zwischen 87 und 97 sind wir leider - schlaggleich mit den Freunden aus Sennelager - Letzte geworden. Dafür gibt es einen Trostpunkt, mehr nicht. Neun Schläge weniger und wir wären auf dem dritten Platz gelandet und nach wie vor Tabellenführer. Wo haben wir die liegen lassen? Dem Verfasser dieser Zeilen selbst fallen da schon einige Situationen ein. Zum Beispiel an dem ersten Loch, einem Par 5: Während der Mitspieler vom Lippischen GC mit dem 3. Schlag aus 90m einlochte (!), landete mein Ball aus ähnlicher Distanz im 4m rechts neben der Fahne lauernden Bunker. Drei Schläge später befand sich der Ball dann endlich auf dem Grün und kurz danach eine 9 auf der Scorekarte... Von ähnlich teuren, wenn auch in Details vielleicht spektakuläreren Missgeschicken (bspw. schnurgeraden 200m-Drives ins Aus) wussten auch andere Mannschaftskollegen zu berichten. Hinzu kam noch, dass Uwe sich mit einer schmerzenden Hand über den Platz quälen musste. Schwamm drüber.

In unserer Gruppe sind schon eine Menge guter Spieler unterwegs. Und wenn wir nicht an den verbleibenden Spieltagen unser bestes Golf spielen und wir nicht hin und wieder mal in Bestbesetzung antreten, wird es schwer werden, die Klasse zu halten.

Die Atmosphäre auf dem Platz und später auf der Clubhaus-Terrasse war übrigens prächtig. Der Frühling gab sein Bestes, der Wirt auch und so kann man sich auf die weiteren Begegnungen wirklich freuen.

Zu allerletzt noch etwas Statistik, die Hoffnung macht: wären bei allen Mannschaften nur die letzten 9 Löcher gewertet worden, hätten wir hinter den Lokalmatadoren aus Herford (Durchschnitts-Handicap 6,9!) den zweiten Platz belegt. Auf den ersten 9 das ein oder andere Mal nicht um die Ecke in die Hecke, nicht getoppt ins Biotop und nicht mit Zunder in den Bunker- dann wäre alles gut gelaufen. Zu nervös?

Ein Mannschaftsphoto als Spieltagsletzter wollten folgende Teilnehmer nicht machen : David Schulz, Ralph Volbert, Eckhard Gierse, Thomas Berning, Uwe Geisler und Harald Willeke

Infos

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